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Zielgruppen

Im Zentrum der ERP-Förderung stehen Existenzgründerinnen und Existenzgründer sowie mittelständische Unternehmen. Und das aus gutem Grund: Sie sorgen für Wettbewerb und Dynamik auf den Märkten, schaffen Arbeitsplätze und Innovationen. Mittelstand und Gründer leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt.

Es ist deshalb ein besonderes Anliegen der Bundesregierung, ein wirtschaftlich günstiges Umfeld für Unternehmensgründungen und Selbständigkeit zu schaffen, die Innovationskraft und den Ideenreichtum der kleinen und mittleren Unternehmen voll auszuschöpfen. Die ERP-Programme sind ein wichtiger Teil der Wirtschaftspolitik für den Mittelstand.

Die Förderung im Einzelnen

Das ERP-Sondervermögen bietet im Rahmen der verschiedenen Programme folgende Produkte: 

  • zinsgünstige Darlehen
  • eigenkapitalähnliche Mittel (Nachrangdarlehen)
  • Beteiligungskapital
  • Bürgschaften (Haftungsfreistellung)

Thematisch wiederum sind die einzelnen Programme ausgerichtet auf: 

  • Existenzgründungen,
  • Festigung und Weiterentwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen,
  • Innovationsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen,
  • Umweltschutzmaßnahmen und Vorhaben der Energieeinsparung oder rationellen Energieverwendung sowie
  • Exportgeschäfte.

Schwerpunkt Neue Bundesländer

Ein besonderer Schwerpunkt der ERP-Förderung liegt seit 1990 in den neuen Bundesländern. Seit Öffnung der Grenzen wurden zur Unterstützung des wirtschaftlichen Erneuerungsprozesses im Osten Deutschlands in beträchtlichem Umfang ERP-Mittel zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt der Förderung stand dabei anfangs die Gründung neuer selbstständiger Existenzen, die es in der DDR kaum noch gab, aber auch die Rationalisierung und Erneuerung der Betriebe sowie Umweltschutz- und Energiesparmaßnahmen.